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01.01.2004 Bei der Dakar ist es wie im richtigen Leben:Vor dem Abenteuer muss der Papierkram bewältigt werden. Technische Abnahme heißt die Prozedere. Endspurt nach dem Labyrint der Papiere Dabei werden zunächst die Motorräder überprüft. Entsprechen diese dem Reglement, sitzen die Spiegel an der richtigen Stelle, sind die Notfallausrüstungen komplett, funktioniert das GPS - das wird penibel kontrolliert. Die Fahrer müssen zudem ein Paket voller Papiere vorweisen: von der Fahrerlaubnis (man glaubt es kaum) über Versicherungskarte und Anmeldung bis hin zum Ticket für die Schiffspassage nach Afrika muss alles komplett sein. Erst dann können sich die Fahrer und Teams voll auf das Rennen konzentrieren. KTM ist mit allen seinen Mannen und Maschinen gut durch die Kontrolle gekommen. Hans Trunkenpolz, der technische Leiter von KTM, war zufrieden. "Unsere Motorräder sind bestens prepariert. Sie entsprechen in allem den Anforderungen der Rally. Wir hatten überhaupt keine Probleme. Unsere Vorbereitung war perfekt." Trunkenpolz lobt außerdem die A.S.O. "Die Organisation hat aus früheren Fehlern gelernt. Die technische Abnahme war gut vorbereitet. Die Halle hier ist so riesig, dass es überhaupt keine Wartezeiten für die Fahrer gab. Letztes Jahr haben wir fünf Stunden in der technischen Abnahme verbracht, in diesem zwei." Die letzte Hürde vor dem Rennen ist also genommen. KTM Sportdirektor Kurt Nicoli blickt nach vorn. "Ganz klar ist die Dakr für uns das größte Offroad-Event. Wir versuchen, einen guten Wettkampf auf die Beine zu stellen. Von uns kann jeder Profifahrer gewinnen. Alle haben das gleiche zuverlässige Material von uns bekommen." Nicoli denkt sogar weiter. "Auch unser Support für die Privatfahrer ist einmalig. Wer will, bekommt die komplette Assistenz. Und damit kann auch ein KTM-Privatfahrer ganzu vorne landen. Wir sind der einzige Hersteller, der so einen Service bietet." Auch Gordi Arcarons, Leiter des spanischen Team Repsol KTM, ist froh, dass die ungeliebte technische Abnahme ohne Probleme vorüberging. "Jetzt kann es endlich losgehen", meint der Spanier. "Unser Team hat vor allem ein Ziel: Wir wollen mit allen drei Fahrern in Dakar ankommen. Wenn sich dann Isidre Esteve, Marc Coma oder Nani Roma noch ganz vorne platzieren, wäre das super." Bei aller Geschäftigkeit, heute sollte ein Ereignis nicht unter den Tisch fallen: Fabrizio Meoni feiert seinen 47. Geburtstag. Der Neujahrstag beginnt für den Rally-Tross mit dem Prolog. Start um 12:00 Uhr nahe Clermont-Ferrand. Zwei parallele Pisten sind extra für dieses Schaulaufen der Fahrer vor ihren Fans angelegt worden. Und erwartet werden Tausende, trotz des vorhergesagten nasskalten Nieselwetters. | |||
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